Unter den Lasten der schweigenden Nacht
Krümmt sich das Stöhnen, ein Wurm -
Der mit weichem Mund an den Gittern nagt
Nach draußen drängt, trotz Schnee im Sturm.
In der zerfasernden Leere des Tages
Schwirrn die Gedanken umher -
Ein jedes Wort wird zum Wagnis
Ich erkenne die Welt nicht mehr.
Wie tief muß ich fallen, um wieder zu steigen ?
Wie heiß muß ich brennen, um neu zu erstehn ?
Wie weit muß ich wandern, um Dich zu sehen ?
Wie laut muß ich rufen in Deinem Schweigen ?
2.1.45
Discover Tbilisi with your camera
10 years ago

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